Dieser Satz kann als Überschrift für die gelungene und gut besuchte Dankesfeier unserer Pfarreiengemeinschaft gelten. Die hauptamtlich Mitarbeitenden haben unter Leitung von Pfarrer Nikolaus Wurzer M.A. am Samstagabend des ersten Maiwochenendes die ehrenamtlich Engagierten eingeladen.
Der lebendige und erfrischende Gottesdienst in St. Georg und Michael wurde musikalisch vom Organisten Stefan Albertshauser im Zusammenwirken mit dem Kirchenchor und der Choratie gestaltet. Nikolaus Wurzer zelebrierte gemeinsam mit Domvikar Ulrich Müller und Pater Benny Augustine, Diakon Artur Waibl verkündete das Evangelium und assistierte.
In seiner ansprechenden Predigt bezog sich Nikolaus Wurzer auf das sechste Kapitel der Apostelgeschichte, das vom großen Zuwachs der Gemeinde und den damit neu verbundenen Aufgaben handelte. Es ging damals darum, dass bei der feierlichen Zusammenkunft der Gemeinde der Dienst an den Witwen zu kurz kam. Zugleich wollten die Apostel ihren eigenen Dienst am Gebet und bei der Verkündigung des Wortes nicht mindern. Sie suchten nach einer neuen Lösung und wählten Personen aus der Gemeinde, denen der Dienst an den Tischen anvertraut wurde. Das Großartige dabei ist, so betonte Wurzer, dass Gott den Menschen seiner berufenen Gemeinde vielfältige und verschiedene Gaben geschenkt hat und heute noch schenkt. Gleichsam eine bunte Mischung – was sich beim anschließenden Dankessen im Roncallihaus in der bunten Tischdekoration bemerkbar machte. „Keiner muss alles allein machen! Denn: Wir sind viele.“ Dazu passt der Satz aus dem Tagesgebet: „Keinem gabst du alles. Keinem gabst du nichts.“ Die Kirche schreitet auf ihrem Heilsweg in der Zeit voran. Das bedeutet auch, dass Dinge vergangener Jahre überholt sein können. Man darf das eine oder andere aufgeben, wenn es keinen Sinn mehr macht. Aber: Eine immer bleibende Konstante ist das Gebet und die Verkündigung Jesu Christi, die Mitte unserer Gemeinde. Die Weitergabe des Glaubens, der Dienst an den Menschen und die Seelsorge sind allen Getauften anvertraut. Alle haben Anteil am Heiligen Geist. Jeder kann auf seine Weise mit den je eigenen von Gott anvertrauten Gaben dazu beitragen. Der zuversichtliche Trost beim Blick auf die Apostelgeschichte: „Wo das Wort verkündet wird, breitet es sich aus.“
Beim anschließenden Dankessen im Roncallihaus erfreuten sich die zahlreichen Gäste an den von der InHoGa bereitgestellten Speisen. Dieser gemeinnützige Integrative Ausbildungsbetrieb in der Hotellerie und Gastronomie ist ein langjähriger und wertvoller Partner unserer Pfarreiengemeinschaft. In diesem geselligen und festlichen Rahmen verabschiedete Nikolaus Wurzer die langjährige ehemalige Pfarrsekretärin Christine Kneidl und begrüßte ihre Nachfolgerin Ema Raquel Hauser de Handschuh und den neuen Hausmeister des Roncallihauses Roland Mader. Aufgelockert wurde der Abend mit stimmungsvoller Klaviermusik, dargeboten von Stefan Albertshauser. Die letzten Gespräche endeten gegen Mitternacht – was als Beleg für das gelungene Fest gelten darf.
Thomas Seibert





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